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Lebkuchen
Der Honig- beziehungsweise Lebkuchen ist das älteste süße Gebäck. Süße Fladen gab es schon vor über 5.000 Jahren bei den Ägyptern. Die Fladen hatten den Ruf, Dämonen vertreiben zu können und dienten als Opferspeise, Grabbeigabe und als Wegzehrung für die Toten auf ihrer langen Reise ins Jenseits. Im Mittelalter waren es vor allem Mönche, die Honigkuchen herstellten und in klösterlichen Apotheken verkauften, da man dem Honig eine heilende Wirkung zuschrieb. Die Lebkuchen wurden zusammen mit den erforderlichen Gewürzen von den Kreuzrittern nach Europa gebracht, wo sie mit der Zeit auf keinem Jahrmarkt fehlen durften. Im 13. Jahrhundert tauchten die ersten Lebzelter auf, 1473 wurde in Nürnberg die Lebzelterzunft gegründet.
Der Lebkuchen verdirbt nicht, sondern - und das macht ihn zu einer ganz besonderen Mehlspeise - wird vielmehr auch nach Monaten immer noch besser.
Download: Lebkuchenkatalog 2011/2012 (PDF, 2.6 Mb)




